Risiko BerufsunfähigkeitVor drei Jahren hat der Staat die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente für alle diejenigen abgeschafft, die vor 1961 geboren wurden. Eine Erwerbsminderungsrente wird aber nur dann gezahlt, wenn jemand überhaupt keine Arbeit mehr ausführen kann. Hier gilt jede Arbeit als zumutbar, ohne Rücksicht auf die Qualifikation. Die volle Erwerbsminderungsrente von ca. 700 Euro je Monat bekommt nur der, der keine drei Stunden am Tag mehr arbeiten kann. Sehr wichtig ist es, sich möglichst zeitig um eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu kümmern. Je früher Sie einen solchen Vertrag abschließen, je günstiger ist der Preis. Besonders wenn Sie schon gesundheitlich angeschlagen sind, sollten Sie zur gleichen Zeit mehrere Angebote einholen. Es kann durchaus sein, dass Sie von manch einer Versicherung nicht als Kunde akzeptiert werden. Achten Sie darauf, alle Fragen wirklich wahrheitsgetreu zu beantworten, besprechen Sie sich wenn nötig mit Ihrem behandelnden Arzt. Wenn Sie die Unwahrheit sagen oder Angaben fehlen, kann der Versicherer den Vertrag kündigen. Bei einigen Krankheiten kann es sein, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung nur eine geringere Laufzeit hat oder die Rente geringer ausfällt. Auch verweigern manche Versicherer den Vertrag. Hier kommen besonders Rückenleiden oder Allergien infrage. Hartz IV-Empfänger bekommen eine Berufsunfähigkeitsrente als regelmäßige Einkünfte auf die Leistungen angerechnet. So kann es passieren, dass je nach Rentenhöhe keine Leistungen wie Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II mehr gezahlt werden. Selbst wenn die Leistungen aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung nur wenig höher sind als die staatlichen Hilfen, steht man besser da. Empfänger staatlicher Leistungen müssen ihr Vermögen aufbrauchen, bevor sie Leistungen erhalten, wer Geld aus einer privaten Berufsunfähigkeitsrente bezieht nicht. Obwohl jeder Bundesbürger im Durchschnitt knapp 1500 Euro jährlich für Versicherungen ausgibt, ist die Absicherung des Einzelnen oft schlecht. Viele Versicherte zahlen in die falschen Versicherungen oder zu hohe Prämien. Wer im Falle von Berufsunfähigkeit auf staatliche Leistungen hofft, wird meist enttäuscht. Vor allen Dingen die Jahrgänge ab 1961 sind hiervon besonders betroffen. Die Bundesregierung hat die Berufsunfähigkeitsrente hier durch die Erwerbsminderungsrente ersetzt. Der Grad der Erwerbsminderung wird nur dadurch bestimmt, ob der Arbeitnehmer noch irgendwo eingesetzt werden kann völlig unabhängig davon, was er einmal gelernt oder welchen Beruf er einmal ausgeführt hat. Nur wer nicht mehr in der Lage ist, 3 Stunden am Tag eine Tätigkeit auszuüben, der erhält die volle Erwerbsminderungsrente. Wer noch zwischen 3 und 6 Stunden irgendeiner Tätigkeit nachgehen kann, der erhält die halbe Erwerbsminderungsrente. Wer noch mehr als 6 Stunden in irgendeiner Form erwerbstätig sein kann, der erhält gar nichts mehr. Der Höchstsatz der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente beträgt 750 Euro monatlich. Varianten der Berufsunfähigkeitsversicherung
Rentenhöhe Als Minimum reicht eine Rente in Höhe von einem Drittel des derzeitigen Monatseinkommens aus. Sie sollten aber immer daran denken, dass Sie auch im Falle der Invalidität von Ihrer Berufsunfähigkeitsrente etwas für das Alter sparen können sollten. Weitere Berufskrankheiten wurden anerkannt Bedingt durch Berufskrankheiten stellen rund 60.000 Arbeitnehmer jährlich einen Antrag auf Unfallrente. Als weitere Berufskrankheiten, die eine Unfallrente rechtfertigen, wurden jetzt neu anerkannt:
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