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traumbaum

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Dienstag, 27. Oktober 2009, 14:24

Bewerbung Praxispartner- Hilfe

Hallo, ich bin traumbaum und habe mich sehr viel im Forum umgeschaut und hoffe, hier ein wenig Hilfe zu finden.

Die lage ist etwas verzwickt. Leider musste ich mein Studium abbrechen, wegen Kranheit und fiel eine Weile aus. Eine Lücke im Lebenslauf! :( und eine Therapie (in der ich sehr viele Kompetenzen erworben habe, kann man sich nicht "anrechnen" lassen. Dennoch bin ich mutig und möchte ´kämpfen.

Ich bin 22 Jahre und mein Wunsch ist ein BA Studium der Sozialen Arbeit. Ich bin auf der Suche eines Praxispartners auf einen Verein gestoßen, der mir sehr gefällt und habe meine erste Fassung des Anschreibens nun fertig...und hoffe, dass sich evtl. jemand findet, der mal drüber liest und das Schreiben kritisch beleuchtet?



Ebenso habe ich überlegt, ob ich auf einer berüchtigten "Dritten Seite" diese Fehlzeit thematisieren sollte...bin dahingegend allerdings sehr unsicher.



Ich freue mich auf Hilfe und stell mein Schreiben mal rein:





Bewerbung für die praktische Begleitung eines Bachelorstudienganges der Sozialen Arbeit, mit dem Schwerpunkt Hilfen zur Erziehung, an der BA XXX




Sehr geehrte Frau XXX,


nach einem intensiven Rechercheprozess durch die Landschaft der praktischen Sozialarbeit habe ich Interesse an Ihrem Verein Plan L gefunden.
Ihre Internetpräsenz macht mich neugierig und die Tatsache, dass Sie sich als Partner für das BA Studium bereit erklären, bietet mir die Chance mich bei Ihnen zu profilieren.
Das BA Studium findet, nach meiner Erfahrung eines regulär akademischen Studiums, mein Interesse, da ein umfassend theoretisches Wissen mit Ihrem Vereinskonzept vereint wird (an Ihr VK angepasst wird).
Die Motivation für diese Ausbildung sehe ich sowohl in der Umsetzung eigener Fähig- und Fertigkeiten als auch in der ansprechenden Konzeption eines ganzheitlich systemischen Ansatzes Ihres Vereins.
Die Praxis bietet einerseits Raum zum Verstehen und Prüfen verschiedenster Theorien, andererseits für die methodische Umsetzung klar definierter Ansätze.
Eine Reihe sozialer Kompetenzen sind zu integrieren um Klienten einen bestmöglichen Hilfsprozess zu gewährleisten.
Sehr wesentlich stellt sich dabei die Arbeit im Team, flexible Umsetzung eigener Ressourcen, kritische Selbstreflexion und verlässliche Handlungskompetenz dar. Daneben kann ich lösungsorientierte Zusammenhänge und meine Leidenschaft zur gestalterischen Kreativität nutzbringend einfließen lassen.
Wenn Sie mir in diesem Ausbildungsbereich eine Chance geben, können Sie sicher sein, dass ich mich mit meinem ganzen Engagement in Ihren Verein einbringen werde.

Ich freue mich, wenn Sie die Möglichkeit einer Zusammenarbeit sehen und stehe gern für ein vertiefendes Gespräch zur Verfügung.


Mit freundlichem Gruß






Liebe Grüße

traumbaum

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »traumbaum« (27. Oktober 2009, 17:14)


traumbaum

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Dienstag, 27. Oktober 2009, 16:14

nach mehrfachem Durchlesen habe ich schon etwas geändert...es klang so aufgesetzt...oder?

hier die veränderung:



nach einem intensiven Rechercheprozess durch die Landschaft der praktischen Sozialarbeit habe ich Interesse an Ihrem Verein XXX gefunden.
Ihre Internetpräsenz macht mich neugierig und die Tatsache, dass Sie sich als Partner für das BA Studium bereit erklären, bietet mir die Chance mich bei Ihnen zu profilieren.
Das BA Studium findet mein Interesse, da ein umfassend zu erwerbendes theoretisches Wissen mit Ihrem Vereinskonzept kombiniert wird.
Die Motivation für diese Ausbildung sehe ich sowohl in der Umsetzung eigener Fähig- und Fertigkeiten als auch in der ansprechenden Konzeption eines ganzheitlich systemischen Ansatzes Ihres Vereins.
Die Praxis bietet mir einerseits Raum zum Verstehen und Prüfen verschiedenster Theorien, andererseits für die methodische Umsetzung klar definierter Ansätze.
Meine sozialen Kompetenzen möchte ich verbinden um Klienten einen bestmöglichen Hilfsprozess zu gewährleisten.
Sehr wesentlich stellt sich für mich dabei die Arbeit im Team, flexible Umsetzung eigener Ressourcen, kritische Selbstreflexion und verlässliche Handlungskompetenz dar. Daneben kann ich lösungsorientierte Zusammenhänge und meine Leidenschaft zur gestalterischen Kreativität nutzbringend einfließen lassen.
Ich bringe mich mit meinem ganzen Engagement in Ihren Verein ein.

Ich freue mich, wenn Sie die Möglichkeit einer Zusammenarbeit sehen und stehe gern für ein vertiefendes Gespräch zur Verfügung.

Silent Pain

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Mittwoch, 28. Oktober 2009, 08:14

Hallo!

Beide Anschreiben klingen, wie Du schon richtig festgestellt hast, sehr aufgesetzt. Hier werden nur die Sachen wiederholt, die ohnehin klar sind, denn ein Verein, der als Partner für ein BA Studium fungiert, kennt die Hintergründe seiner Arbeit. In Deinen Anschreiben fehlt, warum Du Dich gerade bei diesem Verein bewerben willst, was gefällt Dir da besonders gut. Schau Dir doch einfach mal die Anforderungen an und gehe darauf ein. Das hilft Dir bestimmt. Anschreiben - Tipps aber auch Bewerbungsschreiben

traumbaum

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Mittwoch, 28. Oktober 2009, 22:54

Vielen Dank,

ich bin dabei alles genau zu überarbeiten. Ich bemerkte, dass die Ursache für dieses Wischi-Waschi darin liegt, dass ich Schwierigkeiten habe, meinen eigenen Stärken zu formulieren. deshalb begann ich nun erstmal mit dem "Sammeln". Dann belege ich dies mit Tatsachen.

Also, wie ich vorgehe:
Interesse an dem Verein (mit kurzer Begründung), möchte "dabei sein", noch interessanter, dass der Verein eben dieses Studium begleitet.
So.
Dann, was ich bisher "gemacht" habe (das begonnene Studium bringe ich kurz ein und gehe dann über in die Erkenntnis, dass mir die Praxis gefehlt hat (weiter grund war diese Erkrankung ?( aber es hatte alles seinen Sinn, denn die pure theorie liegt mir fern)und das jetzige Studium meiner "Berufung" entspricht (sowohl inhaltlich als auch der Fakt, dass die prais nicht zu kurz kommt)

Was ich an dem Studium (im gegensatz zum vorherigem) schätze (1 Satz)
meine Fähig- und Fertigkeiten (mit Belegen), die ich erstens einbringen und zweitens ausbauen werde.

und der "obligatorische" Abspann

fehlt etwas wichtiges?oder ist etwas unangebracht?

eine frage habe ich noch: im lebenslauf muss ich angeben, was ich bisher "geleistet" habe. Ich war sehr lange krank, habe aber trotzdem mein Abitur (leider in der Oberstufe, wegen der Fehltage, wiederholt), habe ein Studium begonnen und dann 1,5 (bis zum Beginn des Studiums 2 Jahre) Leerlauf (zumindest im lebenslauf, denn ich habe hart an mir gearbeitet in dieser Zeit, Therapie!, dann habe ich nur 1 Schulpraktika und 3 Nebenjobs vorzuweisen und das mit beinah 23 Jahren hmmmm....wie gehe ich mit der "Auszeit" um? "gesundheitliche Auszeit"? Neuorientierung? Rehabilitation? AlgII (schäm) ..ich habe einen behinderungsgrad von 30 (ohne "Widerspruch") - was davon sollte ich in der bewerbung erwähnen, was besser nicht? und was nur auf Nachfrage?

puh...mach mir ganz schön viele Gedanken darum und träum schon von Bewerbungen O.o

Ich freu mich auf Antwort
lg

Silent Pain

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Donnerstag, 29. Oktober 2009, 10:21

So kannst Du Dein Anschreiben aufbauen. Auf das abgebrochene Studium würde ich auch nur kurz eingehen. Deine Krankheitsphase kannst Du im Lebenslauf als berufliche Neuorientierung "umschreiben". Dass Du einen Behinderungsgrad hat, kannst Du im Anschreiben in einem Satz erwähnen. Das wird sich aber mit Sicherheit nicht nachteilig auswirken, wenn Du trotzdem in der Lage bist, das Studium zu bewältigen und diesen Beruf auch später auszuüben.

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Donnerstag, 29. Oktober 2009, 10:41

Danke für dein Feedback :)

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