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Tuesday, 16. March 2010

Ratgeber Studium

Leitfaden zum schreiben von Studien- und Diplomarbeiten

Studiengänge – hier besonders der Biowissenschaften – werden derzeit an 146 Universitäten, Technischen Universitäten, Hochschulen bzw. Fachhochschulen angeboten.

An Universitäten werden Studenten hauptsächlich für die Forschung ausgebildet. Hier ist das Studium theoretisch orientiert und an vielen Universitäten wird auch Grundlagenforschung betrieben.

Eine anwendungsorientierte Ausbildung findet hauptsächlich an Fachhochschulen statt. Praxissemester sind Bestandteil des Studiums. Schwerpunkt der Forschungsarbeiten an Fachhochschulen ist die Lösung konkreter Probleme auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden. Masterstudiengänge belegen die Aufwertung des Studiums an Fachhochschulen zu einem vollwertigen Universitätsabschluss mit Promotionsberechtigung.

Während des Grundstudiums innerhalb der Diplomstudiengänge werden die Grundlagen in den naturwissenschaftlichen Kernfächern vermittelt. Praktika machen gut 50 % des Grundstudiums aus, die Diplomvorprüfung erfolgt in der Regel nach 4 Semestern.

Während des Hauptstudiums erfolgt die Spezialisierung auf bestimmte Spezialgebiete. Die Regel sind 1 Hauptfach und 2 bis 3 Nebenfächer. An einigen Universitäten ist diese Aufteilung nicht üblich. Stattdessen werden 2 bis 3 gleichberechtigte Fächer studiert.

Am Abschluss eines Studienganges stehen eine praxisbezogene Abschlussarbeit von 3 bis 6 Monaten und eine Abschlussprüfung.

Seit der Einführung des Europian Credit Transfer System (ECTS) im Hauptstudium können die Studienleistungen studienbegleitend nachgewiesen werden. Dadurch entfallen aufwendige Prüfungsvorbereitungen.

Als Alternative zum Studium steht die Ausbildung zum Technischen Assistenten. An privaten Berufsfachschulen wird für diese Ausbildung ein Schulgeld von mindestens 1000,00 Euro im Jahr fällig. Die Ausbildung an staatlichen Schulen dagegen ist kostenlos. Die Auszubildenden erhalten vom ausbildenden Unternehmen eine Ausbildungsvergütung von 300,00 bis 600,00 Euro im Monat. In der Regel haben die Auszubildenden zum Technischen Assistenten nur einen Berufsschultag in der Woche.

Die Wahl der Hochschule

Hochschulen unterscheiden sich hinsichtlich des Angebotes, der Studiendauer und der Abschlussmöglichkeiten.

Eine kleine Checkliste zur Wahl der richtigen Hochschule:

  • Kann ich studieren was ich möchte?
  • Welche Fachrichtungen werden angeboten?
  • Ist ein Zusatzstudium möglich?
  • Wie gut sind Labors und Bibliotheken ausgestattet und werden moderne Methoden und Geräte angewendet?
  • Welche Praktika werden angeboten?
  • Welchen Ruf hat die Hochschule oder der Fachbereich?
  • Wie hoch ist die Unterstützung mit Forschungsgeldern?
  • Kooperiert die Hochschule mit Industrieunternehmen?
  • Wie groß ist die Hochschule?
  • Wie ist das Umfeld der Hochschule beschaffen?

Studium oder Ausbildung?

Es ist nicht leicht, sich für ein Hochschulstudium oder eine berufliche Ausbildung zu entscheiden. Folgende Argumente sollten Sie dabei prüfen:

Weiterlesen: Studium oder Ausbildung

Alles zum Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)

Der Bafög-Antrag sollte rechtzeitig vor dem Studium gestellt werden, denn die Bearbeitungszeit kann bis zu 2 Monate dauern. Wird der Antrag rechtzeitig vor Beginn des Studiums gestellt, gibt es das Bafög ab dem 1. Studienmonat. Wird das versäumt und der Antrag geht erst im Laufe des Semesters ein, so wird das Bafög erst ab dem Monat der Antragstellung gezahlt.

Weiterlesen: BAföG

Zulassungsverfahren und Bewerbungsverfahren

Das Bewerbungsverfahren um einen Studienplatz ist leichter zu bewerkstelligen als eine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz. Üblich sind 2 Formen der Bewerbung. Die erste Form ist die direkte Bewerbung an der gewünschten Hochschule. Über diesen Weg werden die meisten Studienplätze vergeben. Die 2. Form ist die Bewerbung bei der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen.

Weiterlesen: Zulassungsverfahren und Bewerbungsverfahren

Studium an einer privaten Hochschule

Wer an einer privaten Hochschule studiert, startet in aller Regel mit mehreren Tausend Euro Schulden in den Beruf. Wer beispielsweise die Absicht hat, ein Studium Management im Gesundheitstourismus aufzunehmen, kann dies derzeit nur an einer privaten Hochschule tun. Fällig werden hier rund 400 Euro Studiengebühren im Monat.

Weiterlesen: Studium an einer privaten Hochschule

Private Universitäten und Fachhochschulen

Private Universitäten und Fachhochschulen finanzieren sich in aller Regel über Studiengebühren, sind aber in Deutschland relativ selten. In den USA und Großbritannien sind private Universitäten und Fachhochschulen bedeutend häufiger. Private Hochschulen sind durch kleine Lerngruppen, kurze Studienzeiten, viele Fachdozenten aus der Wirtschaft sehr effizient und Absolventen haben hervorragende Aussichten, einen Führungsjob in der Wirtschaft zu erhalten.

Weiterlesen: Private Universitäten und Fachhochschulen

Berufsakademien und Wirtschaftsakademien

Abiturienten können in einer sog. Sonderausbildung auch an den Berufs- und Wirtschaftsakademien studieren. Hier werden Theorie und Praxis sehr gut verbunden. Die Ausbildung an den Berufs- und Wirtschaftsakademien hat die Schwerpunkte im kaufmännischen und technischen Bereich.

Weiterlesen: Berufsakademien und Wirtschaftsakademien

Studiengebühren der Bundesländer

Bei den Studiengebühren ist zu unterscheiden zwischen allgemeinen Studiengebühren für alle Studenten ab dem 1. Semester und Langzeitstudiengebühren für Studenten ab dem 10. bis zum 13. Hochschulsemester. Allgemeine Studiengebühren für Externe heißt, diese Studiengebühren gelten für Studenten, die nicht im Bundesland wohnen.

Weiterlesen: Studiengebühren der Bundesländer

Möglichkeiten der Studienfinanzierung

Die Finanzierung eines Studiums spielt wegen seiner Länge oft eine zentrale Rolle. Während an vielen staatlichen Hochschulen das Studium nach wie vor kostenlos ist, sind an privaten Hochschulen teils sehr hohe Studiengebühren üblich.

Neben den Studiengebühren sind aber auch die Lebenshaltungskosten wie z. B. die Miete zu berücksichtigen. Vor allen Dingen beim Studium im Ausland ist mit teilweise enormen Lebenshaltungskosten besonders wegen hoher Mieten zu rechnen. Durch Studentenjobs lässt sich ein Teil des Geldes einspielen. Nachteil ist, dass man sich zwischen Nebenjob und Studienveranstaltungen entscheiden muss. So verlängert sich oft das Studium, weil der Studentenjob und damit das Geld wichtiger ist. Eine Förderung des Studiums ist aus öffentlichen Mitteln, aber auch durch private Träger möglich.

Weiterlesen: Möglichkeiten der Studienfinanzierung

Studentenjob - Nebenjobs für Studenten

Neben der Unterstützung durch die Eltern sind Studentenjobs die häufigste Form der Studienfinanzierung. Laut Deutschem Studentenwerk müssen über 80 % der Studenten ihr Studium durch Studentenjobs finanzieren. Dabei werden rund 10 Stunden pro Woche für den Nebenjob aufgewendet. 31 % aller Studenten jobben sowohl in den Ferien als auch während der Semester durchgehend. In den Personalabteilungen der Unternehmen kommen Bewerber mit Berufspraxis allerdings sehr gut an. Wichtig ist dabei, wie der Bewerber mit seinen Nebenjobs umgeht.

Weiterlesen: Studentenjob - Nebenjobs für Studenten

Nebenjobs für Studenten, Mehrverdienst , Freibeträge und Grenzen

Nur wenn Sie Ihren Studentenjob gründlich planen, werden Sie in einem lukrativen Studentenjob erfolgreich Geld verdienen können.

Nebenjobs für Studenten, Mehrverdienst , Freibeträge und Grenzen

Praktikum & Bewerbung | Praktikumsplätze suchen

Praktika geben Einblicke in den Berufsalltag. Sie dienen entweder der Berufswahlvorbereitung oder dem Erwerb von Berufserfahrung.

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Der Studienabschluss - Bachelor, Master und mehr

Häufig ist der Studienabschluss durch die Wahl des Studienfachs oder die Hochschule vorgegeben. Unterschieden wird, ob der Abschluss durch eine Hochschulprüfung, ein Staatsexamen bzw. eine kirchliche Prüfung erworben wird.

Weiterlesen: Bachelor, Master und mehr

Bachelor- & Master-Studiengang

Der Bachelor und der Master sind aus den angloamerikanischen Ländern übernommen worden. Der Bachelor kann bereits nach 3 Jahren als 1. berufsqualifizierender Abschluss erworben werden. Darauf kann man dann einen Master aufsatteln. Daran anschließen kann man eine Magister- oder Diplomprüfung.

Deutsche Fachhochschulen und Hochschulen setzen vermehrt auf den Bachelor und den Master, um die Studienzeit zu verkürzen. Im internationalen Vergleich sind deutsche Studenten nach Studienabschluss bedeutend älter als ihre internationalen Mitbewerber auf dem Arbeitsmarkt.

Weiterlesen: Bachelor- & Master-Studiengang

Master of Business Administration - Das MBA-Studium

MBA steht für: Master of Business Administration, ein akademischer Grad. Fakten zum MBA - Master of Business Administration

Weiterlesen: Master of Business Administration - Das MBA-Studium

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